Was ist Osteopathie

Seit der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still vor über 130 Jahren die Prinzipien und Wirkungsweisen der Osteopathie entdeckte, begann damit der Weg einer neuen, eigenständigen Form der Medizin,

welche sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Ganz grundlegend ist dabei, die Gesamtheit des Patienten zu sehen. Faszien, Organe, Muskeln, Bänder, Gelenke und auch nervale Strukturen funktionieren in einem Zusammenhang. Störungen in einem dieser Bereiche können sich also auch auf die anderen Bereiche auswirken und übertragen.

 

 

Der Osteopath nutzt seine jahrelang geschulten Hände, um auch kleinste Störungen der Beweglichkeit von Strukturen, ein Vorhandensein von Blockaden oder Veränderungen in der Spannung von Geweben festzustellen.

Hier gilt es, möglichst die ursächlichen Strukturen herauszufinden und zu behandeln. Voraussetzung hierfür sind zusätzlich genaueste Kenntnisse der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers.

Wie sieht eine Behandlung aus?

Der Osteopath macht eine ausführliche Anamnese des Patienten und nimmt nur mit seinen Händen einen körperlichen Befund auf. Auch bei der Behandlung nutzt der Osteopath ausschließlich seine gut geschulten Hände für spezifische osteopathische Techniken. Durch das 

Beseitigen von Bewegungsstörungen oder Spannungen hilft der Osteopath dem Körper, seine eigenen Heilungskräfte zu aktivieren und sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen.


Eine Behandlung dauert durchschnittlich 40-50 Minuten.

Anschließend braucht der Körper Zeit, um zu reagieren. Diese ist sehr individuell und hängt mit den Symptomen und dem Befund zusammen, sodass der Abstand zwischen den Behandlungen variiert, häufig jedoch zwischen 2-6 Wochen liegt. Wie viele Behandlungen nötig sind, ist ebenfalls sehr individuell. Nach 3-4 maliger Behandlung sollte jedoch üblicherweise eine Besserung der Beschwerden zu verzeichnen sein.